Für friedliche Konfliktlösung

Thesenpapier der Jungen Grünen Luzern zur Friedenspolitik
Die Jungen Grünen setzen sich ein für eine Welt, wo Toleranz, Verständnis und Respekt den Umgang der Menschen miteinander bestimmen. Im Wissen, dass es wo Menschen leben Meinungsverschiedenheiten gibt, aus denen Konflikte entstehen können, wollen sie im Kleinen wie im Grossen Gefässe schaffen, worin diese Konflikte auf friedlichem Wege gelöst werden können. Denn wo Menschen miteinander reden, besteht Hoffnung, dass sie sich irgendeinmal verstehen.
Menschenrechte und Demokratie
Auf globaler Ebene wünschen sich die Jungen Grünen eine starke UNO, in welcher sich eine mutige Schweiz gemeinsam mit ihren europäischen Schwestern einsetzt für die weltweite Wahrung der Menschenrechte und die friedliche Verbreitung der Demokratie.
Innerhalb der Schweiz setzen sich die Jungen Grünen ein für eine politische Kultur, in welcher Meinungen frei aber nicht verletzend geäussert und von den Entscheidungsträgern ernst genommen werden. Sie wünschen sich damit eine Demokratie, die nicht die Diktatur der Mehrheit über die Minderheit ist, sondern eine Symbiose aus allen konstruktiven Meinungen.
Keine Kriege mehr!
Gewalt dagegen ist nie eine Lösung. In den Augen der Jungen Grüne sind Kriege das Schlimmste, was der Menschheit widerfahren kann. Sie zerstören die Grundfesten einer Gesellschaft und säen durch unsägliches Leid einen Hass, welcher die Seelen der Menschen für Jahrzehnte verpestet. Darum fordern die Jungen Grünen weltweite Abrüstung, insbesondere im atomaren Bereich.
Demokratische Kontrolle der Sicherheitsorgane
Aber auch die Jungen Grünen wissen, dass eine gewaltfreie Gesellschaft eine Utopie ist. Denn nur einer, der sich nicht daran hält, könnte das ganze friedliche Gleichgewicht kippen. Darum setzen sie sich ein für eine starke und demokratische Kontrolle der Armee und der Polizei.
International verlangen die Jungen Grünen von der Schweiz eine Sicherheitspolitik, welche sich nicht auf die Verteidigung eines imaginären Réduits konzentriert, sondern sich aktiv für eine gerechtere und demokratischere Welt einsetzt. So wird das Übel an seiner Wurzel angepackt. Dazu braucht es sicherheitspolitische Kooperation auf europäischer Ebene.
Innerhalb unseres Landes kämpfen die Jungen Grünen für eine Polizei die verhältnismässig handelt. Schutz der verfassungsmässigen Rechte ist die erste Aufgabe der Organe der inneren Sicherheit. Und selbst wenn die Polizei öffentliche Rechtsgüter schützt, muss sie stets die Würde des Einzelnen achten.
