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Wie man sich bettet, so schläft man!
Leserbrief vom 24.09.2005 pupliziert in der Neuen Luzerner ZeitungBetroffenheit im Michelsamt und im Entlebuch: Die Kanti und das Spital werden von Finanzdirektor Bühlmanns Sparhammer getroffen. Im vergangenen März haben die Gemeinden in beiden Regionen ausnahmslos und mit grossem Vorsprung eben diesen Bühlmann in sein Amt gewählt. Die Frage sei erlaubt: Wann gehen den Menschen die Augen auf? Wenn man für blindes Sparen ist, dann gibt es Leistungsabbau. Die SVP hat keine Patentlösungen bereit.
Ich gehe davon aus, dass die Menschen soziale Wesen sind, also zu ihrem eigenen Vorteil in grösseren Gruppen mit gewisser Organisation leben. Diese organisierte Gruppe nennt man Staat. Man kann diesen Staat nicht wie ein Unternehmen „gesundschrumpfen“, denn er muss für das Funktionieren der Gesellschaft gewisse Leistungen erbringen. Die Politik muss sich wieder vermehrt mit der Frage befassen, welche Aufgaben das sind. Das ist der erste Schritt. Erst danach kommt das Sparen, nämlich indem diese im politischen Prozess definierten Leistungen möglichst günstig erbracht werden. Wir wollen keine Luxuslösungen aber wir wollen eine funktionierende Gesellschaft. Dazu trägt der Kahlschlag von Finanzdirektor Bühlmann und seiner Partei nichts bei. Ich hoffe, die Luzerner haben das bei den nächsten Wahlen noch nicht vergessen.
Christian Sager
Vorstand Junge Grüne Luzern
