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Jetzt aber endlich fix!
Die jungen gruenen luzern begrüssen den Entscheid der kantonalen Drogenkonferenz, in Luzern einen Fixerraum zu eröffnen. Gleichzeitig verlangen sie eine echte Lösung und keine Alibiübung.Es gibt auch in unserer beschaulichen Luzerner Gesellschaft drogensüchtige Menschen. Diese müssen irgendwo ihre Drogen konsumieren, weil sie den Stoff brauchen. Also müssen wir ihnen Raum in unserer Stadt dafür einräumen. Dieser einfache Dreisatz ist seit kurzem offenbar auch für die offizielle Politik unserer Stadt wieder nachvollziehbar.
Tatsachen in die Augen schauen
Es ist längst an der Zeit, dass auch Luzern dieser Tatsache wieder in die Augen schaut. Es zeigt sich nämlich am Thema „Fixerstübli“ wieder einmal eine alte Wahrheit: Probleme verschwinden nicht, wenn man wegschaut. Wenn Süchtige sich auf öffentlichen Plätzen oder gar in Wohnquartieren ihre Spritzen setzen müssen, ist dies für niemanden, weder für die Öffentlichkeit noch für die Betroffenen selbst ein befriedigender Zustand.
Keine Zeit verlieren
Das Projektteam soll nun bei der weiteren Arbeit keine Zeit mehr verlieren, die längst überfälligen Pläne umzusetzen. Dabei muss eines klar sein: Wir brauchen eine echte Lösung, eine, welche für die Süchtigen im Bezug auf die Lage und die Öffnungszeiten nicht bloss eine Alternative sondern die einzige Alternative darstellt. Nur so ist das „Fixerstübli“ ein echter Schritt in die drogenpolitische Zukunft.
